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Der Medizinmann

8. Mai 2010
meines Stammes (aka Hausarzt) hatte mich wegen diverser Unpässlichkeiten zum Rundumcheck in die Kreisklinik eingewiesen. Vier volle Tage durfte ich in dieser gastlichen Stätte verweilen…
Erster Tag: Einrücken um 9 Uhr morgens, Blutdruck (vorhanden), EKG, Ultraschall, Pieksen mit spitzen Gegenständen zwecks Blutabnahme. Mittagessen: Fehlanzeige, es soll ja eine Magen- und Darmspiegelung durchgeführt werden. Irgendwann Nachmittags gabs dann auch ein Zimmer… Abends Abführmittel.
Später Abendessen, Ellabätsch, gespiegelt wird doch nicht.
Zweiter Tag: Frühstück bestehend aus einer Flüssigkeit die nichts (nicht aber absolut nichts) mit Kaffee zu tun hat. Sonst nix, weil morgen ja gespiegelt wird… Ultraschall. Abführmittel, jede Menge scheussliche Flüssigkeit… Irgendjemand wundert sich über meinen (nur mehr rudimentär vorhandenen) Blutdruck.
Dritter Tag: Die Untersuchung findet ohne beondere Vorkommnisse statt. Nachmittags Dauer-EKG, Pieksen, endlich was zu Essen (Homöopathisch, ich dachte immer, sowas gibts nur in der Apotheke). Blutdruck: das ist kein Kreislauf, sondern ein Rundgang…
Vierter Tag: Pieksen. Warten. Gar nicht mal schlechtes Essen. Belastungs-EKG. Endlich wieder Blutdruck. Warten. Dann: „Die Ergebnisse werden per Post an den Hausarzt geschickt, Sie können nach Hause gehen, Tschüss!“ (Natürlich nicht so flapsig, das gesamte Personal ist nämlich nicht nur fachlich sehr gut sondern auch extrem freundlich!)
Das Ganze ist jetzt natürlich ganz arg komprimiert, die (gar nicht widerlichen) Capucchinos im Krankenhaus-Bistro wollte ich nicht extra erwähnen…
Die Ergebnisse im Kurzüberblick: Nur einige Beulen und Lackfehler, Flugrost nicht der Rede wert, TÜV bestanden.
Die Ursache meiner Beschwerden liegen nach wie vor im Dunkeln.
Bin ich ja gewohnt…
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Kategorien:Persönliches
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