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Mobilität

25. März 2012

bedeutet ja nicht zwangsläufig daß man ein Automobil oder öffentliche Verkehrsmittel nutzt. Auch ein Fahrrad, sei es auch noch so alt und gammelig, kann zur Fortbewegung genutzt werden.
Naja, könnte, wenn sich die vordere Bremse nicht festgefressen hätte und sich der Umwerfer des vorderen Schaltwerkes bewegen würde.
Nachdem ich das Bremsproblem als durch Einsatz einiger Hektoliter Ballistol behebbar befunden hatte ging es an die Schaltung:
Der Umwerfer bewegt sich, der, mit dem Bremshebel eine Einheit bildende, Schalthebel jedoch nicht. Schlussfolgerung: Das Schaltseil hat, wie auch der Bremszug, unter den Witterungseinflüssen gelitten und muss wieder gängig gemacht werden.
Dazu muß man das Seil am Umwerfer und am Schalthebel aushängen, Öl in den Bowdenzug träufeln und das Seil solange bewegen bis es ihm zu blöd wird und endlich wieder leichte Beweglichkeit gegeben ist.

Skalpell, Schraubendreher, Tupfer, Schlagbohrmaschine (der total festgefressenen und anders nicht mehr zu öffnenden Schrauben wegen…)

Long story short: Der Schalthebel ist hinüber, Austausch ist angesagt. Eine kurze Internetrecherche ergab Preise von 25-35 Euronen, etwas mehr als mir gefällt aber was soll´s, ich will ja fahren…
Der, zwecks Erwerb eines Ersatzes aufgesuchte, Radl-Sepp in Bachhausen sorgte dann für eine angenehme Überraschung:
Einen höherwertigen Schalthebel gibt´s dort um 19 €, verkauft hat er mir allerdings einen gut erhaltenen gebrauchten um glatte 5 €.
Der Einbau desselben gestaltete sich unspektakulär, und wenn auch das Schaltwerk noch hin und wieder Geräusche von sich gibt, so bin ich doch endlich wieder mobil.
Wäre ich Komponist, es wäre mir Grund genug eine Hymne zu schreiben…

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Kategorien:Technik
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