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Nur so – Unfug

19. November 2012

„Fräulein Novak, rufen’s meine Frau an, es wird heute spät. Sagen’s ihr, dass ich im Büro schlafe, sie soll nicht auf mich warten.“
Er ließ den Taster der Haussprechanlage wieder los und blickte wieder in die Richtung der an Seinem Arbeitstisch versammelten.
„So. Wer von euch hat also diesen Kult für eine gute Idee gehalten? Ihr müsst zugeben, dass die ganze {zensuriert} ganz gewaltig aus dem Ruder gelaufen ist. Ihr seid ja fein raus, ihr habt nicht unter den Folgen zu leiden!“
„Zumindest nicht sehr lange“, dachte Er, sorgsam darauf bedacht, Seine Gedanken nicht für die Anwesenden zu offenbaren, wohl wissend, dass sie ihm beinahe zu sehr ähnlich waren.
Antworten wartete Er erst gar nicht ab und drehte sich zu den Aktenbergen.

Am Tag des Jüngsten Gerichts, gegen 22:45 Uhr, stöhnte Gott auf.
„Wie viele gab es noch von denen? Ich vergebe so schnell ich kann und bin noch nicht einmal mit den Kardinälen fertig!“

19.11.12, 23:01:26, /home/roman/Dokumente/Unfug.odt

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Kategorien:Alltag
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