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Archive for the ‘Urlaub’ Category

Vorbei

2. Juni 2009 Kommentare aus
Als würde uns der Wettergott den Abschied leichter machen wollen schickte er uns einige dichte Wolken, die hurtig hinter den Bergen hervorkamen…

Nun ist es ja ganz angenehm, wenn man im Auto sitzt und es ist nicht so drückend heiss, aber was dann auf der Autobahn kam kann mann nur als schlechten meteorologischen Witz bezeichnen…
Der Regen war uns dann noch bis zur Autostrada del Brennero ein ebenso treuer wie lästiger Begleiter, ansonsten war die Fahrt zwar wie immer zu lang aber (Gottseidank) Ereignislos.
Und am Allerwichtigsten ist, dass Herr F., mittlerweile ein routinierter Autofahrer, wieder in seiner gewohnten Umgebung ist.

Kategorien:Alltag, Urlaub

Ein Anblick

30. Mai 2009 Kommentare aus
den ich vermissen werde…


Kakteen, die aus Holzstücken wachsen, sieht man auch nicht überall…


Kategorien:Persönliches, Urlaub

Aus.

30. Mai 2009 Kommentare aus
Ende. Vorbei.
Der Urlaub nämlich.
Morgen werden wir unsere Klamotten und das Tier ins Auto stopfen und die Reise ins ferne Nemsistan antreten, ab Dienstag ist wieder emsiges Schaffen angesagt…
Die Wettervorhersage ist katastrophal, es mag sich so gar keine Vorfreude auf zuhause einstellen bei mir, auch G. würde lieber noch ein Jahr oder vielleicht deren vierzig anhängen und einfach dableiben.
Niemand der mich trösten will, da draussen?

Kategorien:Persönliches, Urlaub

Sie sind da! (2)

24. Mai 2009 Kommentare aus
Vorausgeschickt sei, daß sich das Personal im örtlichen Supermarkt auch Sonntags einer deutlichen Aussprache befleißigt, nicht jeder kann schließlich perfekt italienisch.
(Innen, Tag):
An der Kasse vor uns drei Leute die unschwer als Touristen zu erkennen sind, auf dem (sehr kurzen) Waren­förder­band einige Flaschen Mineral­wasser und eine Flasche Wein.
Kundin 1: „Ist das aggwa kon Gas?”
Verkäuferin: „Si, Gasata…”
Kundin 1: „Gwanta kosta der Wein?
Was muss ich n jetz bezahln, ich glaub da brauchn wir’n Zettel…
Gwanta kosta?”
Verkäuferin (hat alle Flaschen über den Scanner gezogen: „sedici ottanta” – zeigt aufs Display der Kasse.
Kundin 2: „ich glaub, die meint sechzenachzg…”
Kunde 3: „jaja sechzenachzg hat’s gsagt…”
Kundin 1 bezahlt und packt die Flaschen in eine Tüte, sagt artig „Arriwidertschi” und geht raus, die beiden anderen, die anscheinend nur aus dekorativen Gründen mit im Laden waren, folgen ihr in angemessener Langsamkeit.
Draußen hör ich noch: „Dass die auch gar kein Deutsch können…”
Abgang nach links.

Sie sind da!

23. Mai 2009 Kommentare aus
Und zwar die Touristen.
Birkenstock-Beschuht stöckeln sie über den Wochenmarkt. Es ist ihnen ja nach­zusehen, dass sie die (bestenfalls beinahe echten) Marken­schuhe für ein besonders günstiges Angebot halten. Auch bei den diversen mehr oder weniger modischen Kleidungs­stücken mit, bekannten Labels nicht unähnlichem Etikett geraten die Leute in schiere Verzückung. Besonderes Vergnügen aber scheint es ihnen zu bereiten, die erbeuteten erworbenen Artikel mitten am nur ca. 2m breiten Marktzugang zu bewundern.
Dies wäre ja nicht weiter bemerkenswert, weil es sich ja um ein weltweites Phänomen handelt, aber:
Nach dem Erwerb einer Steige Erdbeeren, die sofort heimgebracht wurde, musste ich den Leidensweg zum Markt ein weiteres Mal antreten, da G. ein Küchen­regal für all die Dinge über deren Verwendungs­zweck sich vermutlich nicht einmal der Hersteller selbst im Klaren ist kaufen wollte. Dieses durfte ich bei gefühlten 50°C durch die Menschen­massen heimtragen. Kaum hatte ich das sperrige Teil abgestellt „durfte” ich den Weg ein drittes Mal antreten, jetzt endlich um Gemüse zu kaufen…
Es wird Jahrhunderte dauern, bis ich mich davon erholt habe…

Montag

18. Mai 2009 Kommentare aus
ist, wie ich meine, ein vollkommen zu Recht verrufener Wochentag.
Wie kömmts, mag sich der geneigte Leser fragen. So sei hier die Antwort:
G. sowie meine Wenigkeit beschlossen, wie schon des öfteren, das Frühstück auswärts einzunehmen. Strammen Schrittes marschierten wir zu der kleinen Strandbar, in der es neben variablen Preisen auch durchaus geniessbaren Capuccino gibt. Oder gäbe, wäre nicht Montag, denn da ist zu.
Nach anfänglicher Enttäuschung wurde sofort Plan B entwickelt: Auf zur anderen Bar im oberen Teil des Ortes!
Auf dem Weg dorthin gab es plötzlich ein unheimliches (dramatische Pause hier einfügen) Geräusch. Als ob Pinienkerne von oben gefallen wären. Nun, die waren wahrscheinlich auch dabei. Bei dem, das G. und mich getroffen hat, handelte es sich allerdings um das, was Vögel manchmal so von sich geben… Igitt!
Kurz zur Reinigung nach Hause und dann endlich ins Lokal, bzw. auf die Terasse desselben.
Die Cornetti die wir (nach längerer Wartezeit) bekamen waren, wenn auch nur aufgeschnitten und mit Crema versehen, so doch wohlschmeckend. Acht Euro für je 2 Capuccini und je 2 Cornetti haben dann doch für die Unbill entschädigt.
Aber ich bleibe dabei: Was kann schon aus einer Woche werden, die mit einem Montag beginnt…
<Pessimismus aus>

Cappuccini e Cornetti

13. Mai 2009 Kommentare aus
zum Frühstücken in die Strandbar, das hat schon was…
Nicht nur das man sich hinterher das Abspülen erspart, die Cornetti (con Crema Pasticciera!) schmecken einfach besser wenn man sie serviert bekommt.
Die Preisgestaltung in dieser Bar ist allerdings ungefähr so undurchsichtig wie die bundes­deutsche Finanzpolitik:
Dreimal waren G. und ich bis jetzt dort, dreimal hatten wir je 2 Cappuccini e due Cornetti.
Mal bezahlten wir 9,60, mal 8,40 und heute glatte 10 Euronen (für beide, wohlgemerkt!).
Egal, versucht doch mal, irgendwo in Deutschland oder Österreich um die paar Kröten zu frühstücken…